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  • Vorsprung at work

PEOPLE ARBEIT ANDERS GEDACHT: DAS VORSPRUNGBRETT

Über die Einladung zum 7. VORSPRUNGBrett der Firma VORSPRUNGatwork in Weinheim habe ich mich riesig gefreut. Auf dem Weg dorthin am 20. Dezember 2018 war ich auch so aufgeregt, dass ich meinen geliebten Kaffeebecher auf dem Autodach vergaß und er die erste Kreuzung nicht überlebt hat. Naja, Scherben bringen Glück! Aber was ist das denn, ein VORSPRUNGBrett?

Die Firma VORSPRUNGatwork lädt regelmäßig Menschen ein, mit denen sie in Kontakt und Austausch steht. In der Einladung hörte sich das so an: 

  • Eintauchen in die Logiken von VORSPRUNGatwork 

  • Erlebnisse, Erkenntnisse und Ergebnisse, die die Arbeit mit und am Kunden von VORSPRUNGatwork ausmachen 

  • Feststellen der gegenseitigen „Passung“ für die Art der künftigen Zusammenarbeit in VORSPRUNG-Projekten 



Was ich beim VORSPRUNGBrett gelernt habe: 

Was VORSPRUNGatwork macht 

Auf dem ersten Blick handelt es sich um so etwas wie eine Unternehmensberatung. Auf dem zweiten und dritten Blick wird klar, es geht nicht darum, Kunden zu zeigen, wie sie ihre Geschäfte führen sollen. Seit der Gründung vor rund drei Jahren finden Vorspringer heraus, wie sie am besten eine größtmögliche Wirkung erzielen können. Wie kann man die schlafenden oder falsch eingesetzten Potentiale im Unternehmen aktivieren, um alle in die Lage zu versetzen, einen echten Mehrwert zu schaffen? Bei VORSPRUNG heißt das: 


“High Impact Transformation of Business Systems, Mindset and Behaviour”: 


Wie VORSPRUNGatwork arbeitet 

Das Ziel klingt hoch und braucht neue Methoden. Bei Vorsprung dreht sich alles um Menschen. Es geht um gelungene Beziehungen, die durch eine bewusste und gelungene Kommunikation zustande kommen. Menschen werden ermutigt, sich in ihrem Potential zu zeigen. OK, das klingt erstmal ein wenig esoterisch, aber der Fokus auf Haltung und Identität, auf Wertschätzung und Achtung sind wesentliche Aspekte der Arbeitsweise von Vorsprung. Wir erfahren diese Haltung durch die Interaktionen mit Vorspringern, die uns durch die 2,5 Tage begleiten. 


Etwas konkreter bitte? Gerne! Herzstück der Arbeit mit dem Kunden ist das sogenannte „Venture“. Ein heterogenes Team wird zusammengesetzt und von den Coaches durch einen 3-monatigen Prozess, der sich in etwa an Design Thinking orientiert, begleitet. In dem Prozess geht es darum zu lernen, selbstorganisiert und kundenzentriert zu arbeiten und vor allem wertschöpfend. 


Wer bei VORSPRUNGatwork arbeitet 

Bei meinen beiden Besuchen im Vorfeld des Events hatte ich interessante Gespräche mit einigen starken Persönlichkeiten, die für ihr Vorhaben brennen. Das gemeinsame Interesse an einer neuen, besseren Arbeitswelt war Ausgangsbasis für den Austausch. Fragen hatte ich allerdings: geht es hier um Sozialromantik? Geht es hier zu wie in der evangelischen Jugend, mit Lagerfeuer und Gitarrenmusik? Beim Vorsprungbrett wurde recht schnell klar, nein, es geht hier nicht um das gehypte „New Work“ mit Tischkicker und Home-Office. Vorspringer wollen wirklich eine neue Wirtschaftsordnung erschaffen, in der Unternehmen einen echten Mehrwert für ihre Kunden schaffen. Eine Wirtschaftsordnung, in der Menschen sich voll und ganz mit ihren Stärken und Persönlichkeiten in den Unternehmen einbringen können. Bei allem Eifer sind das auch noch total nette Menschen, ganz verschieden, man achtet aufeinander, lacht viel, neckt sich und ich merke, sie sind nicht zufällig hier. Das hat schon System! 


Was mir gut gefallen hat 

  • Den „Venture“ haben wir teils als Mitarbeiter einer fiktiven Firma, teils als Coaches durchlebt. Dieses Rollenspiel und der Perspektivenwechsel führt zu einem tieferen Verständnis der Arbeitsweise von Vorsprung als jeder Vortrag es getan hätte. 

  • Die herzliche, entspannte Atmosphäre in den gar nicht so hippen Räumen, die Vorsprung von der Freudenberg Stiftung in einer hübschen Ecke von Weinheim gemietet hat.  

  • Den Austausch und zwanglose Zusammenarbeit und Spiel mit allen Teilgebern. 

  • Die schonungslose Offenheit, mit der die Vorspringer uns von sich und ihrem Werdegang erzählten. Auch zwei der Gründer erzählten in einem Kamingespräch sehr offen über Visionen und Ängste, über Erfolg und Misserfolg. 


Was ich mir noch / anders gewünscht hätte 

  • Das war alles schon sehr High Impact – ich hätte mir noch die eine oder andere Schnaufpause gewünscht – vielleicht hätte ich sie mir einfach nehmen sollen? 

  • Auch wenn ich das Rollenspiel super fand – hätte ich mir noch konkreteren Input über die Arbeitsweise von Vorsprung gewünscht. Wie sieht der Alltag eines Vorspringers aus? Als wir beim kreisförmigen Organigramm angelangt waren, war ich schon zu platt, um noch Fragen zu stellen! 


Was ich bemerkenswert fand 

  • Wie eine relative kleine und junge Firma sich diese große Mühe macht, sich zu zeigen und andere kennen zu lernen. 

  • Die Ernsthaftigkeit, mit der Vorsprung sich mit sich selbst beschäftigt, um einen guten Weg für ihre Mission zu finden. They don’t just talk the talk, they really do walk the walk. 

  • Wie wohl ich mich gefühlt habe und wie viel Spaß es gemacht hat. Dank der wertschätzenden Haltung aller Beteiligten – Vorspringer und Teilgeber – konnte ich mich dem Prozess ganz hingeben und das hochintensive aber spielerische Arbeiten genießen. 

  • Dass sich einer der LinkedIn 25 Top Voices als stiller Beobachter und Kameramann beteiligt! Vielen Dank noch mal Günther Wagner für die schönen Gespräche! 


Neugierig auf VORSPRUNGatwork? 

Hier kann man sich ein Bild machen und sich bei einem Vorspringer melden. 

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