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NEW WORK ODER NEW SYSTEM? CHRISTIAN BEZIEHT STELLUNG

Wie weit muss man gehen, damit ein Unternehmen sich wirklich transformiert? Dazu regte die Zeitschrift change!ment aus dem Handelsblatt Fachverlag eine Debatte an. Christian traf dabei auf Sabine Kluge. Das kam dabei raus.

Sabine Kluge, Ex-Personalentwicklerin bei Siemens, Frau der ersten Stunde in der „Working Out Loud“-Bewegung und heute Beraterin und Coach, argumentiert: „Bewegung ‚im System‘ bringt Impulse für die Veränderung ‚am System‘.“ Die Haltungsänderung aus der Mitte des Unternehmens heraus könne Haltung und Kultur im System verändern. „Daraus bilden sich wirksame informelle Strukturen mit dem Potenzial, dysfunktionale traditionelle Strukturen zu eliminieren.“


Kurzum: Mit kleinen Graswurzelbewegungen anfangen, sich informelle Strukturen ausbilden lassen, um dann – wenn die Zeit reif ist – die formalen Strukturen anzupassen.


Christian hält dagegen. Nachhaltige Veränderungen müssten vom Kunden und vom Markt getrieben sein sowie auf drei Ebenen gleichzeitig ansetzen: den Geschäftssystemen, der Haltung der Menschen im Unternehmen und ihrem Verhalten. „Ich kenne kein Beispiel, wo Veränderung aus einem Hotspot des neuen Denkens oder Machens nachhaltig gegriffen hätte. Sobald das Neue ungeschützt den überlieferten Mustern des sozialen Systems zum Fraß vorgeworfen wird oder nach alter Lesart ‚skalieren‘ soll, fällt die Euphorie in sich zusammen.“


Wie sich Veränderung auf Dauer stellen lässt

Was also tun, damit Veränderung auch nachhaltig wirkt? Christian nennt Punkte, die auf jeden Fall zu unterlassen sind:

  • Keine Programme starten, die lediglich eine neue Haltung postulieren. Solche Programme, gerne auch durch „Brandbriefe“ initiiert, machen die Belegschaft zynisch.

  • Keine Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen aufsetzen, die sich nicht unmittelbar und entschlossen mit konkreten Herausforderungen des Business und der Kunden befassen.

  • Keine Aktivitäten entfalten, in denen Führungskräfte und Mitarbeiter nicht wirklich in einem schonungslosen Gruppenprozess „auf Augenhöhe“ kalibriert werden.

  • Nichts tun, was nicht die bedingungslose Unterstützung des Topmanagements genießt.

  • Alles unterlassen, was den Mitgliedern der Unternehmung nahelegt, sie „müssten“ sich jetzt verändern. Ohne Freiwilligkeit ist alles nichts.

Stattdessen setzen wir bei VORSPRUNG in unseren Projekten auf die konsequente Einebnung von Hierarchien und eine strikte Orientierung an den Herausforderungen im Business des Unternehmens.


„In unseren Projekten arbeiten Menschen aller Hierarchiestufen auf Augenhöhe in sogenannten Ventures. Sie nehmen sich Herausforderungen aus dem Geschäftsbetrieb vor und entwickeln, testen und implementieren Lösungen“, erläutert Christian. Dies zeitige nachhaltige Wirkung, weil konkrete Erlebnisse und Erkenntnisse zu greifbaren Ergebnissen führten.


Das interessante Stück „New Work – oder gleich New System“ lest Ihr in Ausgabe 9/2018 der change!ment oder auch im Internet unter.


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