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  • Katharina Köhler

EINE BRILLANTE PERFORMANCE-KULTUR – WIE GEHT DAS?

Dieses Jahr steht bei VORSPRUNG unter anderem das Thema Leistung im Fokus. Wir möchten in dem, was wir tun, brillant sein und uns in unserer Haltung, die eine Performance-Kultur fördert, weiterentwickeln.

Das Wort Performance kann dabei verschiedene Assoziationen hervorrufen. Zum einen sicherlich die außergewöhnliche Leistung, z.B. eines Künstlers auf der Bühne, aber auch die mangelnde Performance-Kultur im Management, gemessen an der Konkurrenz.


Schnell kommen dann eventuell Gedanken wie: 

  • von der Performance-Kultur von xy kann man sich eine Scheibe abschneiden oder 

  • die Performance gegenüber dem Vorjahr ist deutlich gefallen 

Mit Performance wird in diesen Beispielen oft nur die reine Leistung gesehen und weniger der Mensch dahinter. Damit kommt man automatisch in Konflikte. Denn eine reine Leistung muss messbar sein, dafür braucht es Mengengerüste und Qualitätsbeschreibungen. 


Bei VORSPRUNG dürfen wir jedoch erleben, dass Performance-Kultur mehr bedeutet, als eine Leistung zu erbringen.  Wir wollen brillant sein, weil es ein innerer Anspruch von uns ist. Leistung definiert dabei jeder für sich selbst.  


Bei uns ist Leistung deswegen über das definiert, was jeder Einzelne im Rahmen der gemeinsamen Vision schaffen kann, wo jeder seinen werthaltigen Beitrag sieht. Im Rahmen unserer Vision ist es zentral, dass die Leistung danach ausgerichtet ist, was den Kunden in dieser Vision vorantreibt.  


Performance heißt für uns aber auch, dass die Ressourcen der einzelnen VORSPRINGER mit dem Anspruchsniveau und ihren Fähigkeiten in Einklang stehen. Eine Schlüsselrolle spielen hierbei die wahrgenommenen Entwicklungsperspektiven. 


Teil unserer Kultur ist aber auch die Förderung der Gesundheit und des Bewusstseins, die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, ist. Denn nur so können wir auch für unsere Kunden einen exzellenten Wertbeitrag leisten. 


Bert, Jasper und Tabea sind viel beim Kunden unterwegs. Wir haben sie deswegen gefragt: 

  • Was ist für dich Leistung?  

  • Inwiefern trägst du zu einer Performance-Kultur bei VORSPRUNG bei? 

  • Was bedeutet das für dein Wirken in deinem Team? 

  • Was bedeutet das für die praktische Umsetzung? 

  • Woran erkennt der Kunde eine gute Leistung? 

Hier der Kern ihrer Aussagen, die ein gutes Bild und breites Spektrum – wie wir Performance verstehen, aufzeigen. 


Für Bert ist Leistung Energieverbrauch. Wenn er sich überlegt, wofür er die Energie verbraucht, dann benötigt er einen Kontext. In seinem Fall ist das jetzt VORSPRUNGatwork. Leistung hat für ihn aber auch mit Lust zu tun, ob die Dinge ihn berühren und bewegen.  


Bert sagt: „Ich möchte Leistung erbringen, um etwas Sinnvolles zu erbringen und diese Sinnhaftigkeit hat damit zu tun, dass es jemandem nutzt. Damit es mir Befriedigung schafft und auch dem Gegenüber. Somit entsteht eine Win-Win-Situation.“ Denn so kann er für den Kunden die bestmöglichen Ergebnisse liefern. Bestmögliche Ergebnisse bedeutet in dem Fall, dass die Qualität so sein sollte, dass der Kunde einen Mehrwert hat und dass dieser Mehrwert in unsere Haltung und Werte eingebettet ist.  


Sein Anspruch ist, dass wir gemeinsam beim Kunden ein Bild abgeben, das nachvollziehbar VORSPRUNG ausmacht und wir gemeinsam einen Widererkennungswert haben. „Wenn A, B und C zum Kunden gehen, dann möchte ich mich darauf verlassen können, dass sie eine gute Arbeit machen und VORSPRUNG und mich repräsentieren.“  


Performance-Kultur als Begriff ist für Bert ein durchaus schwieriger Begriff. „Aber wir können den Anspruch haben, unser Bestes zu geben. Und dann muss der Rest von woanders kommen.“ 


Für Jasper ist Leistung nicht das, was man reinsteckt, also nicht der Input. Sondern für ihn ist Leistung immer gekoppelt an Wirkung und das, was an Effekten und Nutzen entsteht. Also: Wem bringt das gerade was? Wem bringe ich gerade was? Was bringt es dem- oder derjenigen? 


Im unternehmerischen Kontext heißt das für ihn, die Probleme der Kunden zu lösen. „Leistung ist für mich Nutzen zu stiften, der nachhält und von dem andere Menschen nicht nur heute, sondern am besten für längere Zeit etwas haben. Dafür muss ich aber auch erkennen: Wer ist mein potenzieller Kunde? Wie kann ich Nutzen stiften? In welchem Frame will ich mich bewegen? Was deute oder interpretiere ich daraus und was leite ich da für mich ab?“  


Auf Zellenebene – also im Team - wird das Ganze für ihn noch komplexer. „Denn da muss ich mit anderen zusammenwirken und nicht nur meine Kunden verstehen, sondern auch meine Kollegen, mit denen ich zusammenarbeite.“ Dabei muss natürlich geschaut werden, wie jeder seine Stärken einbringen kann und wie diese sich optimal ergänzen.  


Performance hat für Jasper etwas mit Brillanz zu tun. „Wenn wir Erwartungen übertreffen, dann sind wir brillant. Wenn ich feststelle: Boah, krass ich habe gerade selber etwas geleistet, was ich nie geglaubt hätte es leisten zu können.” 


Für Tabea hat Leistung mehrere Bedeutungen. „Zunächst gibt es da mal die Dienstleistung. In diesem Falle mache ich ein Leistungsversprechen und bin für die Einhaltung dieses Versprechens verantwortlich. Dieses Leistungsversprechen kann es an interne und externe Kunden geben. Dies bedeutet auch, dass ich dem anderen „diene“, also einen Nutzen stifte!“  


Leistung hat für sie aber auch einen sportlichen Aspekt. „Wenn ich gute Leistung bringen will, muss ich trainieren. Lernen kann man dem Sport hier gleichsetzen. Wenn ich immer wieder neue Reize setze und die Türe öffne, um einen Fuß ins Ungewisse setze, kann ich meine Leistungsfähigkeit verbessern und mich an immer neue Situationen anpassen.“ Um diese Leistungen zu erbringen braucht es für Tabea aber auch eine physische und psychische Fitness. 


Die Wirksamkeit unserer Arbeit, also unsere Performance, ist für den Kunden am Anfang oft schwierig einzuschätzen, sagt Tabea. Denn diese schauen i.d.R. auf Zahlen, Daten, Fakten.  


„Doch in unserer Arbeit geht es darum, eine Haltungsänderung zu erzielen, und den Menschen in den Organisationen ein neues Verhalten zu ermöglichen, d.h. sie selbst sein zu dürfen, Potenziale zu entfalten …“   


Ganz nebenbei arbeiten wir bei VORSPRUNG gerade auch daran, die Wirksamkeit messbar und greifbar zu machen, wobei dies in dynamischen Systemen gar nicht so einfach ist.     


Fazit 

Eine Performance-Kultur zu entwickeln ist durchaus vielschichtig und individuell auch sehr unterschiedlich. Was aber ein gemeinsamer Nenner sein könnte: 

  • Jeder Mensch kann Vorreiter und interner Trendsetter für eine Performance-Kultur sein, diese anstoßen, fördern und festigen 

  • Es braucht eine gesunde Selbst-Führung für eine nachhaltige Performance-Kultur 

  • Der Sinn der Arbeit, die große Vision muss klar kommuniziert sein, um seinen eigenen Wertbeitrag zu erkennen 

Wie definierst du Leistung für dich? Wie wird Performance-Kultur in deinem Unternehmen gelebt? Lass uns doch bei LinkedIn einen Kommentar dazu da. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.  


Euer Günther & Katharina


#NewWork #NewManagement #VORSPRUNGatwork

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